SP will Bauherrschaft Vorschriften machen
Die SP missbraucht das Mitwirkungsverfahren, um einem privaten Investor ideologisch verblendete Forderungen zu stellen. Wie sich die SP in ein privates Bauprojekt einmischt, sei unerhört, findet Gallus Wirrer, GLA-Mitglied des HEV Stadt St.Gallen.Im St. Galler Lachen Quartier möchte das Generalbauunternehmen HRS Real Estate AG eine grössere Gewerbefläche für die Erstellung einer Wohnüberbauung mit Familienwohnungen und Gewerbeflächen nutzen. Dieses Projekt verlangt eine Zonenplanänderung sowie einen Sondernutzungsplan. Im Mitwirkungsverfahren hat sich auch die St.Galler SP eingebracht – und einen vor Ideologie triefenden Wunschkatalog formuliert.
Nicht endender Wunschkatalog
Die SP fordert, dass die Stadt mit der Grundeigentümerin einen Mehrwertausgleich vereinbart, der dann für eine bestimmte Anzahl «billiger» Wohnungen und für gemeinnützige Flächen eingesetzt werden soll.
Darüber hinaus fordert die SP eine massive Verringerung der Autoabstellplätze, eine gute Erschliessung des Areals für den Veloverkehr, und der Gewerbeteil muss dann auch noch für bezahlbare Ateliers mit kultureller Nutzung bestimmt sein. Und selbstverständlich soll das Projekt zu der Biodiversitäts- und Stadtklimastrategie der SP passen – ansonsten, drohen die Genossen, werde die Überbauung mit allen Mitteln verhindert.
Nichts bezahlen, alles fordern
Die Art und Weise, wie sich die SP in ein privates Bauprojekt einmischt und an die Bauherren Forderungen ohne Ende stellt, ist unerhört. Es ist ein weiteres Beispiel für die Politik der Genossen: Nichts bezahlen, aber alles fordern.
Selbst für ein Projekt zu arbeiten oder das wirtschaftliche Risiko übernehmen? Fehlanzeige! Die Strategie der SP ist offenkundig, in den Städten ein eigenes links grünes Publikum, das auf Kosten anderer leben will, zu fördern.
Investoren vergraulen, Arbeitsplätze vernichten
Diese ideologisch verblendete Strategie führt geradewegs dazu, dass immer mehr bauwillige Investoren einen Bogen um die Städte machen und viele Immobilienbesitzer nicht mehr investieren.
Zürich ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie Firmen wegen verhinderter Entwicklungsperspektiven wegziehen. Damit verschwinden auch Arbeitsplätze und Steuersubstrat. Gleichzeitig wird fast schon systematisch verhindert, dass dringend benötigte Wohnungen gebaut werden.
Als Haus- und Grundeigentümer müssen wir uns mit allen Mitteln gegen diese Entwicklung stemmen – andernfalls droht uns der Verlust unseres Eigentums!